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Riva

ist der Traditionsname für luxuriöse Yachten und Motorboote, gefertigt aus Mahagoni . Der Traum vieler Modellbauer selbst so ein Boot zu besitzen.

Wie alles begann

Wir schreiben das Jahr 1922 Sarnico am italienischen Iseosee, wo ein Junge namens Carlo Riva geboren wird, der später in der elterlichen Bootswerft Einzelanfertigungen von Renn- und Fischerbooten baut.

1949 übernimmt er die Werft der Eltern und beginnt nach dem Vorbild der Chris Craft Runabouts Mahagoniboote für den Freizeitsport zu bauen und diese dann später weiter zu entwickeln. Daraus entstehen die uns heute bekannten  Boote: die Ariston, die Florida, natürlich die Riva Aquarama usw.

In den 1960er Jahren hat Carlo Riva seinen größten geschäftlichen Erfolg nicht zuletzt, weil er einen großen Kundenstamm der damaligen Prominenz mit seinen Booten beliefert. Bedingt durch den exklusiven und anspruchsvollen Kundenstamm baut Riva ein Netzwerk an Servicestationen weltweit auf; so auch 1955 in Gardone am Gardasee.
 

Und an diesem Punkt machen wir eine Zeitreise zurück in das Jahr 2011

Damals war Joachim Wetzel gerade damit angefangen den Spantensatz der Ariston zum Bausatz zu vervollständigen. Sein Urlaubsziel war dies Jahr natürlich Italien. Vielleicht sieht man ja auch eine Riva?

Was Joachim im Urlaub erlebte, erzählt uns nun in dier kleinen Geschichte:
 

Im März 2011 kaufte ich mir das Buch „Im Kielwasser der Träume“, die Bibel für jeden, der die Geschichte von Riva lesen will.

Beim Durchstöbern des Buches fiel mir die alte Ankündigung eines Servicepunktes der Fa. Riva am Gardasee auf.
Mir schoss sofort durch den Kopf: „Gardasee, Mensch da fahren wir doch dieses Jahr in den Urlaub hin“ und auch noch ausgerechnet auf die Uferseite, wo dieser Servicepunkt zu finden ist. Meine unternehmungslustige Aufregung ist für viele bestimmt nachvollziehbar.

 

2013 September, heute soll es also sein: Gardone Riva Marina.
Meine Frau und ich setzen uns ins Auto und fahren los. Unterwegs kreisen die Gedanken und Fragen was uns erwartet und malen Bilder im Kopf. Die Fahrzeit verfliegt im Nullkomma nix und endlich stehen  wir auf dem Gelände der Werft.

—ein erster Blick hinunter in den Hafen ist vielversprechend—

 

Da liegt sie schon die erste Riva —­ es ist eine Florida.

Fast wie ein Wahrzeichen schwingt sich der markante Metallbogen des Krans am Hafenbecken über das Werftgebäude, weil es der Kran ist, den es 1955 auch schon gab.